Compliance

Gleichbehandlungsrichtlinie

Was ist Gleichbehandlungsrichtlinie?

Eine Gleichbehandlungsrichtlinie ist die schriftliche Selbstverpflichtung eines Unternehmens, Bewerbende und Beschäftigte unabhängig von Merkmalen wie Alter, Geschlecht, Herkunft, Behinderung oder Religion fair zu behandeln und Entscheidungen nach Eignung statt nach Vorurteil zu treffen.

Sie ist zugleich ein Compliance-Dokument und ein praktisches: Die meisten EU-Länder haben ein Antidiskriminierungsrecht, das Einstellung, Bezahlung und Behandlung am Arbeitsplatz abdeckt, und die Richtlinie ist die erklärte Selbstverpflichtung des Unternehmens, dem zu genügen, üblicherweise im Mitarbeiterhandbuch referenziert und bei Einstellungs- und Vergütungsentscheidungen angewandt.

Die Richtlinie zu haben, ist der einfache Teil; schwerer ist die Praxis dahinter - einheitliche Einstellungskriterien, eine Bezahlung, die nicht stillschweigend zwischen Gruppen auseinanderläuft, und ein Weg, Bedenken zu äußern. Personalakten, die Vergütungs- und Beschäftigungsdaten stimmig und prüfbar halten, machen diese Praxis leichter überprüfbar.

Verwandte Begriffe

Diese Begriffe in die Praxis bringen

Pauschalpreis-HR für KMU. 30 Tage kostenlos, ohne Karte, jederzeit kündbar.

30 Tage kostenlos testen